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Fünf Jahre Pflegestützpunkt Würzburg

12.05.2016

Mai2016
Der Pflegestützpunkt Würzburg, getragen von Stadt Würzburg, Landkreis Würzburg und den Pflegekassen besteht seit fünf Jahren. Der Geburtstag wurde am 2. Mai mit einem Tag der offenen Tür begangen. Oberbürgermeister Christian Schuchardt betonte, Stadt und Landkreis hätten mit der Einrichtung des Pflegestützpunktes vor fünf Jahren eine richtige und zukunftsweisende Entscheidung getroffen. Als Vertreter des Landkreises bezeugte Professor Dr. Alexander Schraml (Vorstand des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg), dass sich in den fünf Jahren viel entwickelt habe. So wurden im Landkreis beispielsweise ein Netzwerk von Seniorenvertretungen oder auch die Wohnberatung aufgebaut.

Der Pflegestützpunkt begleitet die Angehörigen von Pflegebedürftigen und gibt ihnen Tipps, wo sie welche Hilfen erhalten. Die Mitarbeiter/innen des Pflegestützpunktes koordinieren die medizinischen, pflegerischen und sozialen Hilfsangebote und verweisen auf die individuell richtige Unterstützung. Der Pflegestützpunkt arbeitet unabhängig und trägerübergreifend. Eine Beratung, wie die eigene Wohnung im Pflegefall barrierefrei umgebaut werden kann und welche finanziellen Förderungen dafür in Anspruch genommen werden können, gehört beispielsweise auch dazu.

Seit der Eröffnung des Pflegestützpunktes Würzburg im Dezember 2011 wurden mehr als 6.000 Kontakte dokumentiert. Die Beraterinnen kommen von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, MD Consult des MDK Bayern sowie der Fachstelle HALMA e.V. pflegende Angehörige und der Pflege- und Wohnberatung von Stadt und Landkreis. Sie bündeln umfassende Fachkenntnisse und können umfassend helfen. Die Ratsuchenden stammen zu jeweils 40 % aus der Stadt Würzburg und den 52 Landkreisgemeinden. Weitere 20 % kommen aus anderen Regionen – suchen die Beratung aber für Pflegebedürftige aus der Umgebung. Heute koordiniert der Pflegestützpunkt die wohnortnahe Versorgung der Pflegebedürftigen. In Zukunft wird die Daseinsvorsorge für Senioren an ihren Wohnorten flächendeckend eingerichtet werden müssen, bis in die Landkreise hinein.

Im künftigen seniorenpolitischen Gesamtkonzept der Stadt Würzburg wird die hohe Bedeutung des Quartierskonzeptes fortgeschrieben werden.

Der Tag der offenen Tür zum 5. Geburtstag des Pflegestützpunkts wurde mit einer Vortragsreihe begangen. Jürgen Otto (AOK Bayern Direktion Würzburg) informierte über die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung, Margit Schneider von MD Consult zum Thema „Schritt für Schritt zum neuen Pflegebegriff“, Ursula Weber von Halma e.V. über die Beratungsstelle für pflegende Angehörige, Tobias Konrad (KU Landkreis Würzburg) und Ina Semmel (Stadt Würzburg) sprachen über Wohnberatung und Bettina Albert von der Main-Klinik Ochsenfurt über „Demenz im Krankenhaus“. Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib machte sich an diesem Tag persönlich ein Bild vom Pflegestützpunkt, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Sozialreferentin Dr. Hülya Düber, Prof. Dr. Alexander Schraml (KU Landkreis Würzburg), Peter Tietze (Leiter der Sozialverwaltung Bezirk Unterfranken), Peter Schneider (Geschäftsleiter der Sozialverwaltung Bezirk Unterfranken) und Stadtrat Hans Werner Loew waren neben den zahlreichen Akteuren von MD Consult, Halma e.V. und den Beraterinnen und Beratern ebenfalls vor Ort.

Der Pflegestützpunkt in der Bahnhofstr. 11, hat montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet und berat kostenlos. Telefonische Kontaktaufnahme und per mail sind außerdem möglich unter Tel. 09 31/20 78 14 14, Fax. 09 31/20 78 14 19, kontakt@pflegestuetzpunkt-wuerzburg.de, www.pflegestuetzpunkt-wuerzburg.info

Quelle: Fachabteilung Presse, Kommunikation und LOB Stadt Würzburg, Rückermainstraße 2, 97070 Würzburg